Tod und Trauer blendet man im Alltag gerne aus, dabei gehören sie zum Leben dazu. Die, die sich jeden Tag damit beschäftigen, sind Gerhard und Bennet Specking vom Bestattungshaus Specking in Legden. Heute haben sie sich sehr viel Zeit für mich genommen, um über ihre wertvolle Arbeit zu berichten und mir Einblicke hinter die Kulissen zu ermöglichen. Bestatter sind nicht länger nur die "Herren in schwarzem Anzug" von früher, sondern Ansprechpartner und Begleiter rund um das Thema Trauer und Bestattung. Angefangen von Bestattungsvorsorgeerklärungen über die Überführung von Verstorbenen bis hin zur konkreten Gestaltung von Beisetzungen und Trauerfeiern stehen sie Personen und Familien mit Rat und Tat zur Seite. Das Bestattungshaus berät auch hinsichtlich der Bestattungsformen, bietet drei angenehme Verabschiedungsräume an und kümmert sich um die Grabverwaltung. Immer im Mittelpunkt steht dabei der verstorbene Mensch und seine Angehörigen, sodass die Bestattung ganz persönlich wird/werden kann.So schwer der Tod auch fallen mag, bei Familie Specking wird auf eine sehr mitfühlende, zwischenmenschliche und zugleich professionelle Art und Weise durch die schwere Zeit geholfen - das habe ich heute deutlich spüren dürfen. Vielen Dank an Vater Gerd und Sohn Bennet Specking für das bereichernde Gespräch!Urne oder Sarg? Beim Bestattungshaus Specking wird ein großes Spektrum angeboten. Die Särge werden vorrangig in Südlohn hergestellt.Auf dem Weg zu den Verabschiedungsräumen. Die Angehörigen können 24/7 per Transponder jederzeit in die Räumlichkeiten.Ein Verabschiedungsraum.Der Legdener Friedhof.Gerhard Specking erklärt mir den 2017 angelegten Ruhegarten, ein speziell gestalteter Bereich auf dem Friedhof, der eine alternative Bestattungsform darstellt. Die Anlage ist garten- bzw. parkähnlich gestaltet und bietet Angehörigen einen Ort der Ruhe und Erinnerung, allerdings ohne die Pflicht zur individuellen Grabpflege. Grabsteine und Grablichter sind aber möglich.
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